[Energiesparen] G9 LED Lampen statt Halogen (FINGER WEG!)

4143a+CVC9LMein Haus ist inzwischen so gut wie Halogen-frei. Bis auf zwei Lampen im Gang, die mit G9 Glassockel-Leuchtmitteln ausgestattet sind. Die Lampen sind recht klein und haben zudem einen Glaszylinder über der Lampe. Dadurch darf der LED-Ersatz keinen großen Durchmesser haben.

Blickt man bei amazon.de in’s Regal, findet man leider nur zwei Exemplare. Eine 3W LED von Swees, und eine 3W No-Name LED. Beide Lampen scheinen baugleich zu sein und haben auf dem Papier die gleichen Daten. Das Angebot von Swees sind 4 Lampen für 24,- EUR, das No-Name Produkt kommt einzeln für 6,50.

Um es kurz zu machen: Beide Lampen taugen leider nix. 

Beide Lampen scheine identischen Produkte zu sein. Leistungsdaten, Anzahl der LEDs im Körper. Material des Körpers, Form der “Füßchen”. Alles ist gleich.

Leider haben beide Lampen auch das gleiche recht dunkle und vor allem unnatürlich grün/gelb-stichige Licht. Weder von der Helligkeit, noch von der Lichtfarbe ein Vergleich zu meinen bisher eingesetzten 20W Halogen-Lampen.

Daher gehen beide Produkte auch wieder zurück. Schade, ich muss mich weiter auf die Suche machen…

[Standpunkt] Concerning Android

Auch im zehnten Jahr der Marke Android und aller “Upgrade Alliances” zum trotz ist und bleibt die Aktualität der Software auf den Geräten das größte Problem von Android.

Es kommt für mich einfach nicht in Frage mehrere Hundert Euro für ein Gerät auszugeben, dass aller Wahrscheinlichkeit nach schon nach einigen Monaten, teilweise schon ab Verkaufsstart, nicht aktuell gehalten werden kann.

Das eigentlich erschreckende daran ist, dass es die große Masse an Nutzern offensichtlich nicht interessiert. Ansonsten würde der Druck auf die Android-Hersteller sicherlich größer sein…

[Frust am Abend] Internetgeschwindigkeit

Mit dem Umstieg auf das iPhone 5s und er Anschaffung eines kleinen LTE-MiFi Hotspots hab ich gemerkt, dass ich bei mir Zuhause doch tatsächlich eine ordentliche LTE-Versorgung habe. Ein kurzes Testsetup mit einem Huawei E398 LTE-Stick (bzw. der Vodafone gebrandeten Variante) an meiner Fritz!Box 7390 war schnell aufgesetzt, das Ergebnis einerseits faszinierend, andererseits ernüchternd.

Die Fritz!Box über ganz normales DSL (Telekom, DSL 16.000) bringt ganze 11.000kbit/s / 800kbit/s netto.

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Im gleichen Netzwerksetup, nur umgeschaltet auf den LTE-Stick statt auf die DSL-Leitung komme ich doch tatsächlich auf 23.000 kbit/s / 3.700 kbit/s. Das ist mehr als der doppelte Download und der knapp 5fache upload…

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Wohlgemerkt: Mein Mobilfunk-Tarif begrenzt die LTE-Geschwindigkeit auf 21.000 kbit/s. Insofern ist hier sicherlich noch Luft nach oben.

Wohlgemerkt 2: Der LTE-Stick hängt OHNE ANTENNE direkt an der Fritz!Box. In einem Raum mit Stahlbetonmauern im Hang.

Leider, leider ist der Umstieg auf einen stationären LTE-Anschluss wenig praktikabel. Die Telekom packt in den größten LTE-Home Tarif doch tatsächlich nur 30GB Datenvolumen. In anderen Worten: Wenn ich Zuhause einen LTE-Tarif mit 100MB/s buche und – realistisch – 70MB/s ankommen, kann ich mein Monatsvolumen in weniger als einer Stunde durchblasen…

Mit meinen ~300GB Monatsverbrauch leider keine sinnvolle Möglichkeit…

[Zubehörtipp] One to connect them all! – LTE-WLAN Router Huawei E5776

Huawei E5776Um die ruinösen Preise der Telekom für das Datenroaming im Ausland zu vermeiden, hole ich mir eigentlich vor längeren Aufenthalten außerhalb des heimischen Netzes eine Prepaid-Datenkarte des Aufenthaltsland. Und um mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Internet zu verbinden stecke ich die dann in eine MiFi Hotspot.

Bisher tat bei mir ein Trekstor-gelabelter Huawei E5 WLAN Hotspot seinen Dienst. Zuverlässig, relativ ausdauernd und einigermaßen schnell. Allerdings ohne in den Genuss von 4G/LTE zu kommen.

Dafür hab ich mir jetzt einen neue “Mobile WiFi Hotspot”, den Huawei E5776 besorgt.  Weiterlesen

[Fundstück] Falk Gärtner spricht über VFX, 3D und Kino

Als regelmäßiger Hörer von Tim Pritloves (et.al) famosem “Freakshow”-Podcast war ich angenehm überrascht, das in der Folge 121 Falk Gärtner zu Gast war. Falk ist einer der wenigen bekannten deutschen Visual Effects Artists und war u.a. bei den Effekten von Cloud Atlas beteiligt.

In der Freakshow 121 spricht er über die Arbeit als Visual Effects Artist, über 3D im Kino, warum HFR (High Frame Rate) Kopfweh macht und einiges mehr rund um’s Kino. Für alle Kino-Fans also eine absolut empfehlenswerte und unterhaltsame Stunde Informationen.

Wer mag, darf natürlich auch die restlichen 2:45h weiterhören und erfährt noch weiteres über die neuen Mac Pros im Filmeinsatz, DSL-Technik und vieles mehr!

[Basteltipp] Canon Selphy CP780/CP790/CP810/CP900 unter MacOS X 10.8 und 10.9 Mavericks nutzen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich darüber geschrieben, dass Canon es nicht fertig bringt, Drucktreiber schnell für neue Betriebssysteme zu adaptieren. Inzwischen ist MacOS X 10.9 Mavericks erschienen, und weder die älteren Drucker (CP 780/790/800) noch die neuen Drucker (CP810 und CP900) bekamen bisher ein Treiberupdate dafür…

Mit etwas basteln ist es allerdings weiterhin möglich, die bestehenden Treiber auf den neuen Betriebssystemen zu nutzen und damit (soweit ich das beurteilen kann) ohne Einschränkungen zu drucken…

Vielen Dank an dieser Stelle an Tobias Rudel, der mir die Augen für eine weit einfachere Lösung geöffnet hat ;)

Wie geht’s?

1. Ihr braucht zunächst den entsprechenden Lion-Treiber (OS X 10.7) von Canon für euren Drucker. Achtung, der 10.8 Treiber von Canon ist anders “verpackt” und lässt sich (zumindest von mir) nicht entsprechend umarbeiten.

2. Das DNG öffnet man und kopiert die darin enthaltene Paketdatei auf den Desktop.
mpkg Datei aus dem Image auf den Desktop kopieren.

3. Darauf rechtsklicken und “Paketinhalt anzeigen” auswählen.
Mit der rechten Maustaste "Paketinhalt anzeigen" auswählen.

4. Es öffnet sich nun ein neues Finder-Fenster mit einem Ordner “Contents” in dem sich eine “distribution.dist” befindet. Diese Datei mit einem Texteditor z.B. Textedit öffnen.
Im Ordner Contents die Datei distribution.dist mit Textedit bearbeiten.

5. In dieser Datei befindet sich eine einfache Funktion “installationCheck()”, die die Version des Betriebssystems überprüft. Wir löschen diese Überprüfung aus der Funktion raus, sodass am Schluss nur noch.
Die Funktion installationCheck() ab Zeile 10 bearbeiten und den Inhalt...

function installationCheck() {
return true;
}

übrigbleibt.
... bis auf "return true;" rauslöschen.

6. Die Datei jetzt noch speichern, fertig. Der Treiber sollte jetzt mit einem Doppelklick installiert werden können…

 

[Kurztest] Sonos Play:1 mit Sonos Bridge

2013-11-05 23.53.35Ich bin seit einiger Zeit auf einer Lösung, grundsätzlich mal meine Musikwiedergabe in Küche, Bad und in meinem Büro geregelt zu bekommen.

Momentan hab ich in der Küche und im Bad ein Tivoli, im Bad ist daran zusätzlich noch eine Airport Express angeschlossen um Inhalte vom iPhone abspielen zu können. Im Büro steht bisher kein Radio, ich habe dort eigentlich immer mit Kopfhörer oder iPhone Lautsprecher gehört.

Das sollte sich jetzt ändern. Grund für den Anlauf  war das Angebot von Sonos, das zu den Play: (1,3,5)-Lautsprechern kostenlos eine Songs Bridge dazugibt. Die Bridge braucht man, als Zugang zum “System”, wenn sich in der Nähe der Play-Lautsprecher kein Netzwerkanschluss befindet.

Also flugs die Play:1 mit der Bridge bestellt und durch Glück von amazon.de auch schnell geliefert bekommen…


Um es kurz zu machen: Ich hab das Play:1 nach einem Tag wieder verpackt und schicke es zurück. So gut es mir optisch gefallen hat, so gut es auch verarbeitet war und so gut es auch geklungen hat. Das System ist für Nutzer, die ihre Audio-Inhalte in Cloud-Diensten liegen haben, schlicht nicht geeignet.

Meine Anforderung:

  • Meine Musik ist in der iTunes Cloud bzw. in iTunes Match
  • Ich hab ein Audible-Abo, dass ich derzeit über die iPhone-App nutze
  • Ich höre meine Podcasts über Instacast

Ich habe meine Musiksammlung nicht auf meinem Rechner im Büro oder auf einem Server. Ich verwalte meine Podcasts und Hörbücher auch nicht in iTunes sondern nutze mein iPhone einfach als “Master”, um Inhalte abzurufen bzw. abzuspielen.

Sonos will aber grundsätzlich auf die physikalischen Dateien zugreifen.

No Music for You!

Das fängt im Kleinen damit an, dass der Sonos Player auf dem iPhone keine Songs von iTunes Match abspielen kann. Die Songs werden zwar z.B. in Playlists dargestellt, bleiben aber ausgegraut und nicht abspielbar. Das können andere, alternative Musicplayer wie z.B: Groove aber problemlos, daher glaube ich hier einfach an ein Versäumnis von Sonos.

Podcasts is nicht

Podcasts funktionieren nur, wenn der Anbieter des Podcasts seinen Dienst in das Sonos-Verzeichnis aufgenommen hat. Und die Podcasts dürfen nicht in AAC, sondern nur in MP3 vorliegen, da Sonos in sog. RadioStreams kein AAC unterstützt

Audible: Fehlanzeige

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Ähnlich übel sieht es bei audible aus. Eigentlich sollte Sonos zumindest (in iTunes) heruntergeladene Hörbücher von audible abspielen können. Voraussetzung ist hier das “Audible Format 4″, was schon ziemlich an der Grenze zu “unmutbarem Langwellenklang” ist und die Freischaltung des Sonos Players für audible.

Letzteres hat bei mir einfach nicht funktioniert, obwohl ich es mehrmals versucht habe. Aber auch bei einer gelungenen Anmeldung bleibt das Problem, dass sich die Abspielpositionen der Hörbücher niemals korrekt z.B: mit dem iPhone Musicplayer oder gar der Audible-App abgleichen können. Mal ganz abgesehen davon, dass ich keine Lust hätte, die Hörbücher erst in iTunes herunterzuladen und dann auf’s iPhone zu synchronisieren – und dann auch noch in schlechterer Qualität…

An dieser Stelle war das Sonos für mich dann auch gestorben.

Positives?

Das Sonos-System hat sicherlich auch seine Vorzüge. Die Grundidee ist ja, ein einfaches Musiksystem für mehrere Räume zu bieten. Und das traue ich Sonos absolut zu. Die Einrichtung der Lautsprecher und der Bridge waren schnell geschehen. Die paar Musiktitel, die ich auf’s das iPhone heruntergeladen hatte wurden problemlos gefunden und abgespielt. Ebenso schnell funktionierte die Einbindung auf dem Mac.

Meinen UPnP-Server (Synology DS-1512+) wollte das Sonos allerdings nicht finden, eine Einbindung per Datei-Freigabe auf meinen iTunes-Ordner hat allerdings funktioniert.

Im Sonos Verzeichnis waren alle nennenswerten Radiosender vertreten und die Einbindung von last.fm hat auch geklappt.

Der Klang des Sonos ist absolut überzeugend. Schon der kleinste Lautsprecher dreht ordentlich auf, ohne zu aufdringlich zu wirken. Klar ist das Teil mono, füllt aber dennoch gut einen Raum… Die Verarbeitung ist hochwertig und das Design gefällt mir auch. Insofern gibt es hier auch nichts auszusetzen.

Fazit!

Naja, wie ganz am Anfang gesagt passt das Sonos einfach nicht in meine Cloud-basierte Audiowelt. Nicht mehr, und auch nicht weniger. Das System an sich funktioniert und bietet – für alle, die Ihre Songs in iTunes verwalten, ein last.fm/rdio/spotify-Abo haben oder die Songs über den Windows Mediaplayer oder einen Rhapsody uPnP-Server anbieten – eine tolle Möglichkeit Musik in einen oder mehrere Räume zu bekommen.

Für mich ist es aber nix. Hätte ich vielleicht vorher wissen können, ich wollte das Sonos aber trotzdem mal ausprobieren…

Ich für meinen Teil werde jetzt mal ein Auge auf die Airplay-fähigen Lautsprecher werfen…

PS: Airplay könnte das Sonos theoretisch auch… Allerdings braucht man dafür entweder einen Sonos Play:5 (~400€), einen Sonos Connect (~350€) oder einen Sonos Connect:amp (~450€). Was mir für meine Anwendung einfach zu teuer ist. Evtl. hätte ich mich noch darauf eingelassen, eine Airport Express an die Bridge zu klemmen. Die kann aber leider keinen analogen Eingang verwalten…

[Basteltipp] Externe SSD mit 512GB und Thunderbolt Anschluss für (relativ) wenig Geld…

IMG_0387Wer auf der suche nach einer externen SSD mit Thunderbolt (und USB3) Anschluss ist, bekommt in letzter Zeit immer mehr Auswahl. Elgato, LaCie und nicht zuletzt Buffalo haben inzwischen einige Exemplare im Angebot, die den schnellen Austausch von Daten ermöglichen. Alle Angebote sind allerdings zum einen auf 256GB begrenzt, zum anderen mit 350-450,- EUR für die 256GB recht teuer.

Da ich aber >500GB externen Speicher brauchte und auf Thunderbolt nicht verzichten wollte blieb nur der Weg über eine kleine Bastelei… Weiterlesen

[Fundstück] Der “Chuck” Soundtrack (well … kind of)

Ich bin ein großer “Chuck”-Fan. Nicht zuletzt auch wegen der unglaublich guten Musik, die in der Serie verwendet wird. Da es bisher noch keinen “offiziellen” Soundtrack gibt, hab ich mir auch schon die Mühe gemacht, und die ein oder andere Playlist in iTunes für diverse Staffeln erstellt. Was noch fehlt, waren die Themes, die in der Serie regelmäßig vorkamen.

Da bin ich über eine Websuche auf Tim Jones gestossen. Tim Jones war die Komponist einiger dieser Themes und hat die teilweise auf Soundcloud hochgeladen und dafür eine Playlist erstellt. Auch z.B. das herzergreifende “A question and an answer / Chuck & Sarah Theme” ;)

Ich frag mich echt, warum es Warner bis heute nicht geschafft hat, einen Soundtrack der Serie zusammenzustellen?