[Tipp] Fritz!Box 7490 mit Labor-Version 06.29 spricht mit Gigaset Telefonbuch

IMG_1990 KopieIn der aktuellen Labor-Version 6.29 der Fritz!Box 7490 ist eine Funktion angekündigt, dann aber doch recht gut versteckt, die es ermöglicht, das Adressbuch der Fritz!Box auf ein Gigaset Mobilteil zu übertragen.

Dazu am Mobilteil das „Intern“-Menü aufrufen oder über System > Basis einstellen gehen. Das Telefonbuch aufrufen und einen beliebigen Eintrag auswählen. Dort findet sich dann die Funktion „Eintrag holen“ oder „Liste holen“. Letztere überträgt dann das komplette Telefonbuch der Fritz!Box auf das Mobilteil.

Hinweis: Bei mir (Gigaset S810) meldet das Mobilteil zwar eine Fehlermeldung, das Telefonbuch wird aber trotzdem übertragen…

[Zubehörtipp] StockPlop SSD Gehäuse

IMG_1989Wer auf der Suche nach einem „Schnellwechselgehäuse“ für SSDs ist, sollte mal einen Blick auf die Gehäuse von StockPlop werfen. Für rund 30,- EUR bekommt man ein Aluminiumgehäuse mit USB 3 Anschluss für 7mm hohe SSDs.

Das Gehäuse ist sauber verarbeitet und fühlt sich echt gut an. Die eingesteckte SSD steckt satt im Gehäuse und wackelt nicht. Zwei Aussparungen zum entnehmen der SSDs erleichtern den Wechsel.

Ein minimalistisches, schickes Gehäuse das genau das macht, was es soll. Eine SSD schnell an den Rechner zu bringen.

Kauftipp!

DiskSpeedTest
Samsung 850Pro im StockPlop Gehäuse.

PS: Wer ein „festes“ Gehäuse mit Thunderbolt sucht, kann sich immer noch die Buffalo MiniStation anschauen…

[Zubehörtest] Dicapac Unterwassertasche WP-S10

51CA8h5JWZLVor kurzem ist die DiCAPac WP-S10 Unterwassertasche für Spiegelreflexkameras bei mir gelandet.

Die Tasche verspricht für einen Preis von ~60,- EUR die Kamera bis zu einer Wassertiefe von 5m 100% trocken zu halten. Hier meine Eindrücke dazu… [Zubehörtest] Dicapac Unterwassertasche WP-S10 weiterlesen

[Zubehörtest] EyeFi mobi pro 32GB in der D800

IMG_1977Wer mit einer D-SLR unterwegs ist kenn es vielleicht. Ab und zu fehlt einem die Möglichkeit, die Bilder direkt aus der Kamera zu verschicken. Inzwischen gibt es ja einige Kameras mit eingebautem WLAN, meine D800 zählt aber leider nicht dazu. Und da Apple unverständlicherweise den Kamera-Adapter auf das iPad beschränkt, schiele ich immer mal wieder zu den EyeFi Karten rüber, die seit einigen Jahren eine WLAN-Anbindung für Kameras aller Art versprechen.

Die neuste Variante ist die EyeFi mobi Pro mit 32GB. EyeFi hat damit das neue Sortiment nach oben abgeschlossen und bieten nun wieder eine Speicherkarte, die eine Unterstützung für RAW-Bilder bietet und mit 32GB ausreichend Speicherkapazität für ausreichend Bilder bietet.
Doch wie schlägt sich die neue EyeFi im Alltagstest?

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[Kurztest] Sandisk Extreme Pro 260MB/s in der D800

IMG_1976Seit einiger Zeit hat SanDisk mit der Extreme Pro 280MB/s eine Karte der neuen UHS-II Klasse im Programm. Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, die Karte in meiner D800 zu testen. Auch wenn die D800 keine offizielle UHS-II Unterstützung aufweist, war ich gespannt, was die neue Karte in der alten D800 leistet…

Aber um es kurz zu machen: Nichts. Die 280MB/s Karte ist nicht nur nicht schneller als die „ältere“ UHS-I Variante mit 95MB/s Nennwert, sie ist insgesamt sogar langsamer.

Liefert die 95MB/s Variante netto rund 40MB/s in der D800, sind es bei der Variante mit 280MB/s nur noch 30MB/s. Vermutlich ist die „Kompatibilitätsschicht“ zu älteren UHS-I Kameras einfach nicht so ausgeprägt als bei den älteren Karten, die speziell für diesen Zweck optimiert sind.

Wer sich also die Hoffnung gemacht hat, zumindest einen Teil der 280MB/s nutzen zu können, wird leider enttäuscht…

Einen Überblick weiterer Kartengeschwindigkeiten gibt’s hier…

[Standpunkt] Das hätte es unter Steve Jobs nicht gegeben? Doch!

Photo: Ben Stanfield/Flickr CCIn letzter Zeit müsste man als iPhone Nutzer, vor allem als iPhone 6+ Nutzer viele dumme Fragen aushalten. Grund sind die Idioten, die für 15min Ruhm ihr iPhone verbiegen Nutzer, die über verbogene Geräte klagen, die herausstehende Kamera, das kaputte 8.0.1 Update und das scheinbar verspätete Update des iPhones mit NFC und größerem Bildschirm.
Oft kommt dann auch gleich noch ein „Sowas hätte es unter Steve nicht gegeben!“ hinterher. Daher hier mal eine (unvollständige) Aufstellung aller „Dinge“, die es auch unter Steve Jobs gegeben hat…

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[Standpunkt] Der Brockhaus schlägt die letzte Seite zu…

(c) Thomas Kohler (mecklenburg @ flickr)
(c) Thomas Kohler (mecklenburg @ flickr)

Was sich letztes Jahr angekündigt hat, ist jetzt Wahrheit geworden. Die letzten Exemplare des Brockhaus sind Mitte August ausgeliefert worden und es wird auch keine Neuauflage mehr geben. Das bedeutet das Aus des namhaften Lexikons nach ~206 Jahren.

Nachdem ich in den letzten fünfzehn Jahren keinen Brockhaus mehr besessen oder benutzt habe, möchte ich hier nicht in den Pathos verfallen, dass ein Stück Geschichte gestorben ist. Manche Institutionen werden einfach von der Zeit eingeholt und nicht mehr gebraucht.

Zu seiner Zeit war der Brockhaus eine Revolution. Er wollte kein Nachschlagewerk für Wissenschaftler, sondern für alle Bürger zu sein. Diese Funktion übernimmt inzwischen wohl die Wikipedia, vielleicht auch deshalb, weil der gemeine Bürger vermutlich keine >2.000,- EUR für ein Lexikon setzen wollte.

Doch der Brockhaus hat noch etwas anderes geboten: Einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Diese Funktion entfällt nun weitgehend.

Und obwohl ich in den letzten fünfzehn Jahren weder einen benutzt oder auch nur besessen habe, wird er mir schon irgendwie fehlen, der Brockhaus.