Mediacenter 2010 – State of the union – Teil 1

In letzter Zeit ist es hier ja etwas still geworden. Irgendwie hab ich nicht die Muse gefunden, mich hinzusetzen und was zu schreiben. Da kommt doch der Jahreswechsel gerade recht, sich mal wieder vorzunehmen etwas mehr zu tun… Daher hier erstmal der aktuelle Stand meiner Mediacenterlösung…

**Teil 1: Mediaserver. **

Bisher hatte ich ja einen reinen Mac mini als Medienserver und hab mein geschäftliches MacBook pro als “Arbeitsrechner” zwischen Büro und Zuhause mitgependelt. Da mir das auf Dauer schlicht zu schwer war, musste also auch für zuhause ein Arbeitsplatzrechner her.

Letztlich ist’s dann ein iMac 24” geworden. Der ersetzt gleichzeitig aber auch meinen Mac mini und übernimmt also die Doppelaufgabe Arbeitsplatz+Mediaserver.

Nachdem mir meine beiden 2TB Platten aber inzwischen zu klein geworden sind, bin ich auf 3TB umgestiegen.

Leider hat die Verfügbarkeit dieser Plattengröße ja dank der unglaublich fortschrittlichen PC/Bios/Windows-Welt lange auf sich warten lassen 🙁 Auch jetzt sind mir nur zwei interne Platten (WD und Hitachi) und eine Hand voll externe Platte bekannt…

Unter MacOS ist die Nutzung dank EFI und GUID Partitionsschema (schon seit Jahren) auch intern als Bootplatte kein Problem. Mit etwas handwerklichem Geschick, hab ich eine 3TB Western Digital Platte in meinen iMac eingebaut und eine zweite, externe (ebenfalls WD) als Backup angeschafft.

Bei der internen Platte wollte ich auf Nummer sicher gehen und hab die langsamere 5.400er von WD der 7.200er von Hitachi vorgezogen. Bei der externen stand die Seagate oder die WD zur Wahl. Aufgrund der anhaltend schlechten Erfahrungen mit Seagate in letzter Zeit bin ich dann doch bei der WD gelandet, auch wenn diese nur ein USB 2 (bzw. USB 3) Interface bietet statt der wechselbaren Interfaces der Seagate…

Das Backup läuft hier zweistufig. Das komplette System (außer dem iTunes-Ordner) wird per TimeMachine auf eine TimeCapsule gesichert, der iTunes-Ordner per Chronosync auf die externe Platte gespiegelt, sobald diese angeschlossen wird. Die externe Platte wandert dann zur Aufbewahrung ins Büro um auch noch Sicherheit zu haben wenn die “Bude mal abbrennt”…