[Kurztest] Transcend SDXC UHS-I U3 Extreme in der D800

Gerade ist mir die neue Transcend UHS-I U3 Extreme in die Hände gefallen. Da bot sich natürlich ein kurzer Test in der D800 an. Die Karte verspricht vollmundig eine Schreibgeschwindigkeit von 85MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von 95MB/s. Natürlich steht auf der Verpackung ein kleines “bis”…

Das ist auch richtig. Denn in der D800 komme ich beim besten Willen (und auch bei mehrmaligem Testen) auf gerade mal 35MB/s und damit nicht einmal auf die Hälfte der angegeben Maximalwerte…

Preislich liegt die Karte mit ~41€ nur unwesentlich unter der schnelleren SanDisk SDHC Extreme, die mit >41MB/s liegt.

Insofern eindeutlich keine Empfehlung für diesen Preis…

Eine Übersicht gibt’s in meiner Vergleichstabelle der Speicherkarten in der D800

[Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two…

Ich hatte bisher zwei Stative im Einsatz. Ein klassisches Manfrotto 190er in Alu und ein kleines Gitzo G1027 aus Carbon. Die Idee war, das Manfrotto als Allrounder dabei zu haben, wenn ich nicht auf das Gewicht schauen muss und das Gitzo als Reisestativ für’s leichte Gepäck zu verwenden. Hört sich schlüssig an, ist es aber nicht. In den letzten paar Jahren hatte ich eigentlich immer nur das Gitzo dabei, dass mir bei vielen Gelegenheiten mit seinen ~125cm Arbeitshöhe schlicht zu klein und bei Aufbauten mit D800, 70-200 und Blitz einfach oftmals zu wackelig war. „[Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two…“ Weiterlesen

[Kurztest] SanDisk Extrem (Plus) 80MB/s SD und Extreme 120MB/s CF in der D800

Nach der Extreme Pro CF mit 160MB/s hat SanDisk auch die Extreme CF und SD-Karten aktualisiert. Die Extreme CF hat jetzt 120MB/s statt 60MB/s und die Extreme SD liefert 80MB/s. Wohlgemerkt sind das die beworbenen Werte.

Beim Öffnen des Paketes war ich zunächst etwas verwundert, dass meine bestellte Extreme Plus SD-Karte nicht wie auf dem Amazon Produktbild gold/gelb mit “Extreme Plus” Aufschrift daherkam, sondern in klassischem rot/schwarz mit einem schlichten “Extreme” bezeichnet war. Anfangs dachte ich an einen Fehler seitens amazon.de, dann fiel mir aber der Aufdruck 80MB/s auf. Ob hier eine Zwischenproduktion gefahren wurde, oder ob der Umbau der Produktreihen noch nicht abgeschlossen ist kann ich nicht beantworten.

Im Test wurde aber schnell klar, dass die 80MB/s Karte tatsächlich schneller ist als die “normale” 45MB/s Extreme und sogar schneller als die 95MB/s Extreme Pro. Da ich an mir selber zweifelte, hab ich letztere nochmals gegengeprüft und tatsächlich ist die Schreibgeschwindigkeit der 80er mit 41MB/s eine Spur schneller als die der älteren 95MB/s mit 40MB/s. Warum auch nicht? Der Aufdruck bezieht sich ja auf die Lesegeschwindigkeit.

Das wird auch bei der Extreme CF-Karte deutlich. Trotz einer (beworbenen) Verdoppelung der Lesegeschwindigkeit von 60 auf 120MB/s bleibt die Schreibgeschwindigkeit etwas hinter den Erwartungen zurück. Die 120er liefert hier 48MB/s, die alte 60er immerhin 44MB/s. Die doppelte Leserate liefert also nur 10% mehr Schreibrate in der D800.

Der Vergleich in meiner Geschwindigkeits-Tabelle zeigt aber, dass beide Karten durch den leicht gesunkenen Preis trotzdem angenehme Aktualisierungen sind. Im “Speed-Index” liefert die 120MB/s CF Karte dann 15 MB/s pro EUR und GB (die alte 60er lag noch bei 11) und die 80MB/s SD-Karte liefert ganze 26 MB/s pro EUR und GB während die alte 30MB/s Karte noch bei 20 lag.

[Kurztest] Lexar Professional USB 3.0 Kartenleser (SD+CF) – Feat. CalDigit Thunderbolt Station

Mit den aktuellen Kameras ist es so eine Sache. Die 36MP meiner D800 sind zwar praktisch für Ausschnittsvergrößerungen und machen ein schön feines Rauschen, die Übertragung der Daten auf den Rechner ist aber einfach elendslangsam. Besonders, wenn man einen älteren Mac ohne USB 3.0 hat.

Da trifft es sich, dass ich eine CalDigit Thunderbolt-Station ausprobieren konnte. Diese liefert nämlich u.a. drei USB 3.0 Ports nach, die dann gleich meinen Lexar Professional USB3 Kartenleser verbinden durften.

Als Testmedium musste die SanDisk Extreme Pro CF (160MBit/s) und die SanDisk Extreme Pro SD (95MBit/s) herhalten. Als Testprogramm wurde der BlackMagic Disk-Test zu Rate gezogen. „[Kurztest] Lexar Professional USB 3.0 Kartenleser (SD+CF) – Feat. CalDigit Thunderbolt Station“ Weiterlesen

[Kurztest] SanDisk Extrem Pro 160MB/s CF-Karte in der D800

Ich hatte gerade die Möglichkeit, die neuen SanDisk Extrem Pro mit 160MB/s zu testen. Die CF-Karte ist seit knapp einem halben Jahr erhältlich und ersetzt die bisherige Karte mit 90MB/s Lesegeschwindigkeit.

Und da ist auch schon die Krux der Sache. Auch die 160MB/s bezeichnet die Lesegeschwindigkeit, nicht die Schreibgeschwindigkeit. SanDisk spricht hier von “mindestens 65MB/s”.

Tatsächlich ergibt meine Messung eine Schreibgeschwindigkeit von gut 75MB/s in der D800. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie stößt damit die Transcend 600x CF-Card vom Thron. Allerdings auch zu einem deutlich höheren Preis von 80,- statt 50,- EUR. Ein happiger Aufpreis von mehr als 50% für rund 25% mehr Leistung…

[Zubehörtipp] One to connect them all! – LTE-WLAN Router Huawei E5776

Um die ruinösen Preise der Telekom für das Datenroaming im Ausland zu vermeiden, hole ich mir eigentlich vor längeren Aufenthalten außerhalb des heimischen Netzes eine Prepaid-Datenkarte des Aufenthaltsland. Und um mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Internet zu verbinden stecke ich die dann in eine MiFi Hotspot.Bisher tat bei mir ein Trekstor-gelabelter Huawei E5 WLAN Hotspot seinen Dienst. Zuverlässig, relativ ausdauernd und einigermaßen schnell. Allerdings ohne in den Genuss von 4G/LTE zu kommen.Dafür hab ich mir jetzt einen neue “Mobile WiFi Hotspot”, den Huawei E5776 besorgt.  „[Zubehörtipp] One to connect them all! – LTE-WLAN Router Huawei E5776“ Weiterlesen

[Basteltipp] Canon Selphy CP780/CP790/CP810/CP900 unter MacOS X 10.8 und 10.9 Mavericks nutzen

 

[UPDATE] Leider funktioniert der Tipp nicht mehr ab MacOS 10.10… :/

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich darüber geschrieben, dass Canon es nicht fertig bringt, Drucktreiber schnell für neue Betriebssysteme zu adaptieren. Inzwischen ist MacOS X 10.9 Mavericks erschienen, und weder die älteren Drucker (CP 780/790/800) noch die neuen Drucker (CP810 und CP900) bekamen bisher ein Treiberupdate dafür…

Mit etwas basteln ist es allerdings weiterhin möglich, die bestehenden Treiber auf den neuen Betriebssystemen zu nutzen und damit (soweit ich das beurteilen kann) ohne Einschränkungen zu drucken…

Vielen Dank an dieser Stelle an Tobias Rudel, der mir die Augen für eine weit einfachere Lösung geöffnet hat 😉

Wie geht’s?

1. Ihr braucht zunächst den entsprechenden Lion-Treiber (OS X 10.7) von Canon für euren Drucker. Achtung, der 10.8 Treiber von Canon ist anders “verpackt” und lässt sich (zumindest von mir) nicht entsprechend umarbeiten.

2. Das DNG öffnet man und kopiert die darin enthaltene Paketdatei auf den Desktop.

3. Darauf rechtsklicken und “Paketinhalt anzeigen” auswählen.

4. Es öffnet sich nun ein neues Finder-Fenster mit einem Ordner “Contents” in dem sich eine “distribution.dist” befindet. Diese Datei mit einem Texteditor z.B. Textedit öffnen.

5. In dieser Datei befindet sich eine einfache Funktion “installationCheck()”, die die Version des Betriebssystems überprüft. Wir löschen diese Überprüfung aus der Funktion raus, sodass am Schluss nur noch.

function installationCheck() {
return true;
}

übrigbleibt.

6. Die Datei jetzt noch speichern, fertig. Der Treiber sollte jetzt mit einem Doppelklick installiert werden können…

[Basteltipp] Externe SSD mit 512GB und Thunderbolt Anschluss für (relativ) wenig Geld…

Wer auf der suche nach einer externen SSD mit Thunderbolt (und USB3) Anschluss ist, bekommt in letzter Zeit immer mehr Auswahl. Elgato, LaCie und nicht zuletzt Buffalo haben inzwischen einige Exemplare im Angebot, die den schnellen Austausch von Daten ermöglichen. Alle Angebote sind allerdings zum einen auf 256GB begrenzt, zum anderen mit 350-450,- EUR für die 256GB recht teuer.

Da ich aber >500GB externen Speicher brauchte und auf Thunderbolt nicht verzichten wollte blieb nur der Weg über eine kleine Bastelei… „[Basteltipp] Externe SSD mit 512GB und Thunderbolt Anschluss für (relativ) wenig Geld…“ Weiterlesen

[Zubehörtipp] Buffalo MiniStation Thunderbolt *UPDATE*

Wenn ich mit meinem MacBook Air im Urlaub unterwegs bin, nutze ich bisher eine Western Digital My Passport Studio als Backup-Platte. Da ich hier auch Bilder sichere, war mir die Anbindung per USB 2 eigentlich immer zu langsam. Leider unterstützt mein MacBook aber noch kein USB 3, weshalb die große Anzahl von diesen schnellen und günstigen externen Platten ausscheidet.

Die Liste der Thunderbolt-Platten war bisher sehr kurz. Neben den hässlichen Lacie-Platten in 1TB HDD und 120GB/256GB SSD gab es eigentlich nur eine Adapterlösungen von Seagate und ein paar Thunderbolt 2.5″ RAID-Gehäuse.

Da ist mir vor kurzem die Buffalo MiniStation Thunderbolt ins Auge gesprungen. Die MiniStation hat eine USB3 und eine Thunderbolt-Schnittstelle und kommt in 500GB/1TB HDD und als 256GB SSD. Die kleinste kostet dabei gerade mal ~110,- EUR.

Und das Beste: Die Platten kommen allesamt mit einem Thunderbolt-Kabel (0,5m), das allein schon gute 30,- EUR kostet.

Ich konnte hier die 256GB SSD Variante und die 500GB HDD Variante testen. Die Geschwindigkeiten der HDD-Variante sind mit 105MB/s Schreiben und 108MB/s lesen etwa doppelt so schnell wie meine Western Digital My Passport über Firewire 800 (49MB/s schreiben, 65MB/s lesen).

Richtig auftrumpfen kann aber die SSD-Variante mit sage und schreibe 250MB/s schreiben und 370MB/s lesen. Das ist schneller als meine interne SSD im MacBook mit 250/260MB/s…

Fazit:

Die Buffalo MiniStation Thunderbolt kommt als schicke und schnelle kleine Platte daher. Sie ist als HDD ordentlich und als SSD sehr schnell. Das mitgelieferte Thunderbolt-Kabel ist eine feine Geschichte, die nochmals Geld spart. Die SSD Version ist allerdings recht teuer.

Hier können Bastler evtl. noch Geld sparen. Die Platte ist einigermaßen schnell zerlegbar, da das Oberteil in die Aluschale leicht eingeklebt ist. Wer also die 500GB HDD Variante kauft und die Platte durch eine SSD ersetzt, bekommt für ca. 250,- EUR (110,- EUR Buffalo + 140,- EUR 256GB SSD) einen superschnellen, externen Speicher…

Eindeutig ein Kauftipp!

[Update vom 20.08.2013]

Ich konnte sowohl die HDD-, als auch die SSD-Version an einem neuen MacBook Pro mit USB 3 testen. Wie erwartet sind beide Varianten an USB 3 genauso schnell wie an Thunderbolt. Die Werte sind mit 250MB/s lesen und 370MB/s schreiben für die SSD und 100MB/s lesen, 100MB/s schreiben für die HDD identisch. Der Flaschenhals ist hier eindeutig die Platte/SSD, nicht der Bus.