[Tipp] Apples Fotos.app das automatische Starten abgewöhnen

Wer ebenso wie ich genervt ist, dass Apples Fotos.app bei jedem Kontakt mit einer Kamera, einer Speicherkarte oder einem iOS Gerät automatisch startet, sollte mal
defaults -currentHost write com.apple.ImageCapture disableHotPlug -bool YES
im Terminal versuchen…

PS: Den automatischen Start kann man mit
defaults -currentHost write com.apple.ImageCapture disableHotPlug -bool NO
wieder aktivieren.

Danke an PetaPixel für den Tipp!

[Zubehörtest] EyeFi mobi pro 32GB in der D800


Wer mit einer D-SLR unterwegs ist kenn es vielleicht. Ab und zu fehlt einem die Möglichkeit, die Bilder direkt aus der Kamera zu verschicken. Inzwischen gibt es ja einige Kameras mit eingebautem WLAN, meine D800 zählt aber leider nicht dazu. Und da Apple unverständlicherweise den Kamera-Adapter auf das iPad beschränkt, schiele ich immer mal wieder zu den EyeFi Karten rüber, die seit einigen Jahren eine WLAN-Anbindung für Kameras aller Art versprechen.

Die neuste Variante ist die EyeFi mobi Pro mit 32GB. EyeFi hat damit das neue Sortiment nach oben abgeschlossen und bieten nun wieder eine Speicherkarte, die eine Unterstützung für RAW-Bilder bietet und mit 32GB ausreichend Speicherkapazität für ausreichend Bilder bietet.
Doch wie schlägt sich die neue EyeFi im Alltagstest?

Einrichtung auf dem Smartphone/Tablet

Die Einrichtung erfolgt recht einfach. Bei der Karte ist ein Kärtchen mit einem Code dabei. Darüber erfolgt die Einrichtung auf dem iPhone. EyeFi mobi app installieren, Code eingeben und entsprechendes WiFi-Profil auf dem Gerät installieren. Zusätzlich muss noch ein Konto bei EyeFi angelegt werden. Aktuell bekommt man noch unbegrenzten Cloud-Speicher für ein Jahr kostenlos zu Karte dazu. Danach kann man das iPhone mit dem EyeFi-AdHoc-WLAN  verbinden.

Einrichtung auf dem Rechner

Auch auf dem Rechner erfolgt die Einrichtung schnell und unkompliziert. Über die EyeFi Mobi App können hier der Karte zusätzlich noch Infastruktur-Netzwerke hinzugefügt werden. Diese stehen dann sowohl für die Übertragung auf den Rechner, als auch auf das Smartphone/Tablet zur Verfügung. Sollte die Karte sich nicht mit einem bekannten Netz verbinden können, eröffnet sie automatisch ein Adhoc WLAN.

Übertragungsgeschwindigkeit

Hier war bei den bisherigen EyeFi-Karten die Schwachstellen. Und auch bei der mobi Pro ist das leider nicht anders. Trotz des recht hohen Preises liegt die Speichergeschwindigkeit bei mageren 16,8 MB/s. Das ist zwar doppelt so viel wie bei der alten EyeFi Pro x2 (9,9MB/s) bleibt aber noch weit hinter aktuellen SD Karten wie der SanDisk Extreme Plus (41MB/s) zurück.

Ebenso mager überträgt die EyeFi die Daten über das WLAN. Meine Tests mit fünf RAW-Bildern mit rund 390MB liegen im Schnitt bei 5:45min, was etwa 1,2MB/s entspricht. Die Fritz!Box zeigt einen Wert von 11MBit/s WLAN-Geschwindigkeit an. Die Übertragungsgeschwindigkeit schwankt hier ebenfalls kaum in Abhängigkeit von der Entfernung zum Router. Tests zwischen 1m Entfernung bis hin zu gut 10m Entfernung mit einer Wand dazwischen lieferten nur wenige Sekunden Abweichung. Für die Übertragung der ganzen Karte mit 32GB bedeutet das eine Übertragungszeit von knapp acht Stunden. Evtl. bringen andere Kameras ohne Metallgehäuse bessere Werte, für meine Praxis ist die Karte damit aber ohne großen praktischen Wert.

Benutzung/Bedienung

Leider scheint mir das Zusammenspiel zwischen Hardware und Software bei der EyeFi nicht besonders ausgereift.

In Verbindung mit einem Smartphone/Tablet hakt die Verbindung zwischen EyeFi und Smartphone immer wieder. Das WLAN wird nicht angezeigt, die Verbindung schlägt fehl, oder die App kann einfach keine Verbindung mit der Karte aufbauen.

Die App auf dem Rechner funktioniert einigermaßen zuverlässig, allerdings muss auf jeden Fall das WLAN aktiviert sein. Die App verweigert den Kontakt zur Karte, wenn der Rechner per LAN mit dem Netzwerk verbunden ist.

Abgesehen davon ist vor allem ein Punkt für mich entscheidend: Leider kenn die EyeFi keine selektive Übertragung von Bildern. Es können immer nur alle Bilder übertragen werden. Meine Idee, nur eine Hand voll ausgewählte Bilder auf das iPhone zur Weitergabe zu übertragen und den Rest am Laptop zu bearbeiten ist damit schon gestorben. Zudem konnte ich der Smartphone-App bisher nicht abgewöhnen, die Bilder in die EyeFi-Cloud zu übertragen, das ist ärgerlich.

Fazit:

Auch diese Version der EyeFi-Karte ist nix für mich. Die hakelige Verbindung zum Smartphone/Tablet und die langsame Verbindung zum heimischen WLAN sind nervig, die langsame Speichergeschwindigkeit der Karte selbst unverständlich. Dazu kommt die Alles-oder-Nichts Lösung in der App, die einfach nicht zu meinem Anwendungsfall passen will.

Insofern: Zurück geht sie…

Einen Überblick weiterer Kartengeschwindigkeiten in der D800 gibt’s hier… 

[Kurztest] Sandisk Extreme Pro 260MB/s in der D800


Seit einiger Zeit hat SanDisk mit der Extreme Pro 280MB/s eine Karte der neuen UHS-II Klasse im Programm. Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, die Karte in meiner D800 zu testen. Auch wenn die D800 keine offizielle UHS-II Unterstützung aufweist, war ich gespannt, was die neue Karte in der alten D800 leistet…

Aber um es kurz zu machen: Nichts. Die 280MB/s Karte ist nicht nur nicht schneller als die “ältere” UHS-I Variante mit 95MB/s Nennwert, sie ist insgesamt sogar langsamer.

Liefert die 95MB/s Variante netto rund 40MB/s in der D800, sind es bei der Variante mit 280MB/s nur noch 30MB/s. Vermutlich ist die “Kompatibilitätsschicht” zu älteren UHS-I Kameras einfach nicht so ausgeprägt als bei den älteren Karten, die speziell für diesen Zweck optimiert sind.

Wer sich also die Hoffnung gemacht hat, zumindest einen Teil der 280MB/s nutzen zu können, wird leider enttäuscht…

Einen Überblick weiterer Kartengeschwindigkeiten gibt’s hier…

[Blick über den Tellerrand] Die Fuji X-T1 aus der Sicht eines D800 Nutzers

Das ein oder andere Mal wird mal als Nutzer einer “Semi-professionellen” Spiegelreflex-Kamera schon auf die Probe gestellt. Wenn man z.B. mit rund 5kg Ausrüstung bei 30° durch die Innenstadt von Rom pilgert oder ein Wochenende auf einer Berghütte angesagt ist.

In diesen Momenten schielt man dann auf die Freunde mit den kleinen Kompakten oder spiegellosen Systemkameras und fragt sich, ob das nicht auch reichen würde.

Ich hatte jetzt vor Kurzem die Gelegenheit, den aktuell wohl interessantesten Vertreter der Spiegellosen zu testen. Die FujiFilm X-T1 mit dem 18-55/2.8-4.0 Objektiv. [Blick über den Tellerrand] Die Fuji X-T1 aus der Sicht eines D800 Nutzers weiterlesen

[Kurztest] Transcend SDXC UHS-I U3 Extreme in der D800

Gerade ist mir die neue Transcend UHS-I U3 Extreme in die Hände gefallen. Da bot sich natürlich ein kurzer Test in der D800 an. Die Karte verspricht vollmundig eine Schreibgeschwindigkeit von 85MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von 95MB/s. Natürlich steht auf der Verpackung ein kleines “bis”…

Das ist auch richtig. Denn in der D800 komme ich beim besten Willen (und auch bei mehrmaligem Testen) auf gerade mal 35MB/s und damit nicht einmal auf die Hälfte der angegeben Maximalwerte…

Preislich liegt die Karte mit ~41€ nur unwesentlich unter der schnelleren SanDisk SDHC Extreme, die mit >41MB/s liegt.

Insofern eindeutlich keine Empfehlung für diesen Preis…

Eine Übersicht gibt’s in meiner Vergleichstabelle der Speicherkarten in der D800

[Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two…

Ich hatte bisher zwei Stative im Einsatz. Ein klassisches Manfrotto 190er in Alu und ein kleines Gitzo G1027 aus Carbon. Die Idee war, das Manfrotto als Allrounder dabei zu haben, wenn ich nicht auf das Gewicht schauen muss und das Gitzo als Reisestativ für’s leichte Gepäck zu verwenden. Hört sich schlüssig an, ist es aber nicht. In den letzten paar Jahren hatte ich eigentlich immer nur das Gitzo dabei, dass mir bei vielen Gelegenheiten mit seinen ~125cm Arbeitshöhe schlicht zu klein und bei Aufbauten mit D800, 70-200 und Blitz einfach oftmals zu wackelig war. [Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two… weiterlesen

[Kurztest] SanDisk Extrem (Plus) 80MB/s SD und Extreme 120MB/s CF in der D800

Nach der Extreme Pro CF mit 160MB/s hat SanDisk auch die Extreme CF und SD-Karten aktualisiert. Die Extreme CF hat jetzt 120MB/s statt 60MB/s und die Extreme SD liefert 80MB/s. Wohlgemerkt sind das die beworbenen Werte.

Beim Öffnen des Paketes war ich zunächst etwas verwundert, dass meine bestellte Extreme Plus SD-Karte nicht wie auf dem Amazon Produktbild gold/gelb mit “Extreme Plus” Aufschrift daherkam, sondern in klassischem rot/schwarz mit einem schlichten “Extreme” bezeichnet war. Anfangs dachte ich an einen Fehler seitens amazon.de, dann fiel mir aber der Aufdruck 80MB/s auf. Ob hier eine Zwischenproduktion gefahren wurde, oder ob der Umbau der Produktreihen noch nicht abgeschlossen ist kann ich nicht beantworten.

Im Test wurde aber schnell klar, dass die 80MB/s Karte tatsächlich schneller ist als die “normale” 45MB/s Extreme und sogar schneller als die 95MB/s Extreme Pro. Da ich an mir selber zweifelte, hab ich letztere nochmals gegengeprüft und tatsächlich ist die Schreibgeschwindigkeit der 80er mit 41MB/s eine Spur schneller als die der älteren 95MB/s mit 40MB/s. Warum auch nicht? Der Aufdruck bezieht sich ja auf die Lesegeschwindigkeit.

Das wird auch bei der Extreme CF-Karte deutlich. Trotz einer (beworbenen) Verdoppelung der Lesegeschwindigkeit von 60 auf 120MB/s bleibt die Schreibgeschwindigkeit etwas hinter den Erwartungen zurück. Die 120er liefert hier 48MB/s, die alte 60er immerhin 44MB/s. Die doppelte Leserate liefert also nur 10% mehr Schreibrate in der D800.

Der Vergleich in meiner Geschwindigkeits-Tabelle zeigt aber, dass beide Karten durch den leicht gesunkenen Preis trotzdem angenehme Aktualisierungen sind. Im “Speed-Index” liefert die 120MB/s CF Karte dann 15 MB/s pro EUR und GB (die alte 60er lag noch bei 11) und die 80MB/s SD-Karte liefert ganze 26 MB/s pro EUR und GB während die alte 30MB/s Karte noch bei 20 lag.

[Kurztest] Lexar Professional USB 3.0 Kartenleser (SD+CF) – Feat. CalDigit Thunderbolt Station

Mit den aktuellen Kameras ist es so eine Sache. Die 36MP meiner D800 sind zwar praktisch für Ausschnittsvergrößerungen und machen ein schön feines Rauschen, die Übertragung der Daten auf den Rechner ist aber einfach elendslangsam. Besonders, wenn man einen älteren Mac ohne USB 3.0 hat.

Da trifft es sich, dass ich eine CalDigit Thunderbolt-Station ausprobieren konnte. Diese liefert nämlich u.a. drei USB 3.0 Ports nach, die dann gleich meinen Lexar Professional USB3 Kartenleser verbinden durften.

Als Testmedium musste die SanDisk Extreme Pro CF (160MBit/s) und die SanDisk Extreme Pro SD (95MBit/s) herhalten. Als Testprogramm wurde der BlackMagic Disk-Test zu Rate gezogen. [Kurztest] Lexar Professional USB 3.0 Kartenleser (SD+CF) – Feat. CalDigit Thunderbolt Station weiterlesen

[Kurztest] SanDisk Extrem Pro 160MB/s CF-Karte in der D800

Ich hatte gerade die Möglichkeit, die neuen SanDisk Extrem Pro mit 160MB/s zu testen. Die CF-Karte ist seit knapp einem halben Jahr erhältlich und ersetzt die bisherige Karte mit 90MB/s Lesegeschwindigkeit.

Und da ist auch schon die Krux der Sache. Auch die 160MB/s bezeichnet die Lesegeschwindigkeit, nicht die Schreibgeschwindigkeit. SanDisk spricht hier von “mindestens 65MB/s”.

Tatsächlich ergibt meine Messung eine Schreibgeschwindigkeit von gut 75MB/s in der D800. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie stößt damit die Transcend 600x CF-Card vom Thron. Allerdings auch zu einem deutlich höheren Preis von 80,- statt 50,- EUR. Ein happiger Aufpreis von mehr als 50% für rund 25% mehr Leistung…