[Tipp] Fritz!Box 7490 mit Labor-Version 06.29 spricht mit Gigaset Telefonbuch


In der aktuellen Labor-Version 6.29 der Fritz!Box 7490 ist eine Funktion angekündigt, dann aber doch recht gut versteckt, die es ermöglicht, das Adressbuch der Fritz!Box auf ein Gigaset Mobilteil zu übertragen.

Dazu am Mobilteil das “Intern”-Menü aufrufen oder über System > Basis einstellen gehen. Das Telefonbuch aufrufen und einen beliebigen Eintrag auswählen. Dort findet sich dann die Funktion “Eintrag holen” oder “Liste holen”. Letztere überträgt dann das komplette Telefonbuch der Fritz!Box auf das Mobilteil.

Hinweis: Bei mir (Gigaset S810) meldet das Mobilteil zwar eine Fehlermeldung, das Telefonbuch wird aber trotzdem übertragen…

[Zubehörtipp] StockPlop SSD Gehäuse


Wer auf der Suche nach einem “Schnellwechselgehäuse” für SSDs ist, sollte mal einen Blick auf die Gehäuse von StockPlop werfen. Für rund 30,- EUR bekommt man ein Aluminiumgehäuse mit USB 3 Anschluss für 7mm hohe SSDs.

Das Gehäuse ist sauber verarbeitet und fühlt sich echt gut an. Die eingesteckte SSD steckt satt im Gehäuse und wackelt nicht. Zwei Aussparungen zum entnehmen der SSDs erleichtern den Wechsel.

Ein minimalistisches, schickes Gehäuse das genau das macht, was es soll. Eine SSD schnell an den Rechner zu bringen.

Kauftipp!

PS: Wer ein “festes” Gehäuse mit Thunderbolt sucht, kann sich immer noch die Buffalo MiniStation anschauen…

[Zubehörtest] EyeFi mobi pro 32GB in der D800


Wer mit einer D-SLR unterwegs ist kenn es vielleicht. Ab und zu fehlt einem die Möglichkeit, die Bilder direkt aus der Kamera zu verschicken. Inzwischen gibt es ja einige Kameras mit eingebautem WLAN, meine D800 zählt aber leider nicht dazu. Und da Apple unverständlicherweise den Kamera-Adapter auf das iPad beschränkt, schiele ich immer mal wieder zu den EyeFi Karten rüber, die seit einigen Jahren eine WLAN-Anbindung für Kameras aller Art versprechen.

Die neuste Variante ist die EyeFi mobi Pro mit 32GB. EyeFi hat damit das neue Sortiment nach oben abgeschlossen und bieten nun wieder eine Speicherkarte, die eine Unterstützung für RAW-Bilder bietet und mit 32GB ausreichend Speicherkapazität für ausreichend Bilder bietet.
Doch wie schlägt sich die neue EyeFi im Alltagstest?

Einrichtung auf dem Smartphone/Tablet

Die Einrichtung erfolgt recht einfach. Bei der Karte ist ein Kärtchen mit einem Code dabei. Darüber erfolgt die Einrichtung auf dem iPhone. EyeFi mobi app installieren, Code eingeben und entsprechendes WiFi-Profil auf dem Gerät installieren. Zusätzlich muss noch ein Konto bei EyeFi angelegt werden. Aktuell bekommt man noch unbegrenzten Cloud-Speicher für ein Jahr kostenlos zu Karte dazu. Danach kann man das iPhone mit dem EyeFi-AdHoc-WLAN  verbinden.

Einrichtung auf dem Rechner

Auch auf dem Rechner erfolgt die Einrichtung schnell und unkompliziert. Über die EyeFi Mobi App können hier der Karte zusätzlich noch Infastruktur-Netzwerke hinzugefügt werden. Diese stehen dann sowohl für die Übertragung auf den Rechner, als auch auf das Smartphone/Tablet zur Verfügung. Sollte die Karte sich nicht mit einem bekannten Netz verbinden können, eröffnet sie automatisch ein Adhoc WLAN.

Übertragungsgeschwindigkeit

Hier war bei den bisherigen EyeFi-Karten die Schwachstellen. Und auch bei der mobi Pro ist das leider nicht anders. Trotz des recht hohen Preises liegt die Speichergeschwindigkeit bei mageren 16,8 MB/s. Das ist zwar doppelt so viel wie bei der alten EyeFi Pro x2 (9,9MB/s) bleibt aber noch weit hinter aktuellen SD Karten wie der SanDisk Extreme Plus (41MB/s) zurück.

Ebenso mager überträgt die EyeFi die Daten über das WLAN. Meine Tests mit fünf RAW-Bildern mit rund 390MB liegen im Schnitt bei 5:45min, was etwa 1,2MB/s entspricht. Die Fritz!Box zeigt einen Wert von 11MBit/s WLAN-Geschwindigkeit an. Die Übertragungsgeschwindigkeit schwankt hier ebenfalls kaum in Abhängigkeit von der Entfernung zum Router. Tests zwischen 1m Entfernung bis hin zu gut 10m Entfernung mit einer Wand dazwischen lieferten nur wenige Sekunden Abweichung. Für die Übertragung der ganzen Karte mit 32GB bedeutet das eine Übertragungszeit von knapp acht Stunden. Evtl. bringen andere Kameras ohne Metallgehäuse bessere Werte, für meine Praxis ist die Karte damit aber ohne großen praktischen Wert.

Benutzung/Bedienung

Leider scheint mir das Zusammenspiel zwischen Hardware und Software bei der EyeFi nicht besonders ausgereift.

In Verbindung mit einem Smartphone/Tablet hakt die Verbindung zwischen EyeFi und Smartphone immer wieder. Das WLAN wird nicht angezeigt, die Verbindung schlägt fehl, oder die App kann einfach keine Verbindung mit der Karte aufbauen.

Die App auf dem Rechner funktioniert einigermaßen zuverlässig, allerdings muss auf jeden Fall das WLAN aktiviert sein. Die App verweigert den Kontakt zur Karte, wenn der Rechner per LAN mit dem Netzwerk verbunden ist.

Abgesehen davon ist vor allem ein Punkt für mich entscheidend: Leider kenn die EyeFi keine selektive Übertragung von Bildern. Es können immer nur alle Bilder übertragen werden. Meine Idee, nur eine Hand voll ausgewählte Bilder auf das iPhone zur Weitergabe zu übertragen und den Rest am Laptop zu bearbeiten ist damit schon gestorben. Zudem konnte ich der Smartphone-App bisher nicht abgewöhnen, die Bilder in die EyeFi-Cloud zu übertragen, das ist ärgerlich.

Fazit:

Auch diese Version der EyeFi-Karte ist nix für mich. Die hakelige Verbindung zum Smartphone/Tablet und die langsame Verbindung zum heimischen WLAN sind nervig, die langsame Speichergeschwindigkeit der Karte selbst unverständlich. Dazu kommt die Alles-oder-Nichts Lösung in der App, die einfach nicht zu meinem Anwendungsfall passen will.

Insofern: Zurück geht sie…

Einen Überblick weiterer Kartengeschwindigkeiten in der D800 gibt’s hier… 

[Kurztest] Sandisk Extreme Pro 260MB/s in der D800


Seit einiger Zeit hat SanDisk mit der Extreme Pro 280MB/s eine Karte der neuen UHS-II Klasse im Programm. Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, die Karte in meiner D800 zu testen. Auch wenn die D800 keine offizielle UHS-II Unterstützung aufweist, war ich gespannt, was die neue Karte in der alten D800 leistet…

Aber um es kurz zu machen: Nichts. Die 280MB/s Karte ist nicht nur nicht schneller als die “ältere” UHS-I Variante mit 95MB/s Nennwert, sie ist insgesamt sogar langsamer.

Liefert die 95MB/s Variante netto rund 40MB/s in der D800, sind es bei der Variante mit 280MB/s nur noch 30MB/s. Vermutlich ist die “Kompatibilitätsschicht” zu älteren UHS-I Kameras einfach nicht so ausgeprägt als bei den älteren Karten, die speziell für diesen Zweck optimiert sind.

Wer sich also die Hoffnung gemacht hat, zumindest einen Teil der 280MB/s nutzen zu können, wird leider enttäuscht…

Einen Überblick weiterer Kartengeschwindigkeiten gibt’s hier…

[Standpunkt] Das hätte es unter Steve Jobs nicht gegeben? Doch!


In letzter Zeit müsste man als iPhone Nutzer, vor allem als iPhone 6+ Nutzer viele dumme Fragen aushalten. Grund sind die Idioten, die für 15min Ruhm ihr iPhone verbiegen Nutzer, die über verbogene Geräte klagen, die herausstehende Kamera, das kaputte 8.0.1 Update und das scheinbar verspätete Update des iPhones mit NFC und größerem Bildschirm.
Oft kommt dann auch gleich noch ein “Sowas hätte es unter Steve nicht gegeben!” hinterher. Daher hier mal eine (unvollständige) Aufstellung aller “Dinge”, die es auch unter Steve Jobs gegeben hat…

1. Die Apple USB Mouse “Puck” von 1998

Den Anfang macht die USB-Mouse von 1998. Diese Unsäglichkeit war ein Fremdkörper in jeder Hand. Sie war unmöglich zu halten, viel zu leicht, die Taste wirkte billig und der Druckpunkt war unter aller sau. In der gleichen Liga spielte…

2. Die Mighty Mouse

An sich eine gute Idee die üblichen Scroll-Räder durch einen 360° Kugel zu ersetzen. Leider hatte die Maus jetzt halt “oben” das Problem, das bisherige Mäuse “unten” hatten. Die Kugel verdreckte viel zu schnell und war auch nicht entnehmbar und damit nur mit übelsten Tricks zu reinigen. Dafür war die Maus auch noch recht teuer.

3. iPod mini in gold


Das geht an alle, die beim iPhone 5 in Gold die “das hätte es mit Steve nicht gegeben”-Karte gespielt haben: BÄM!

4. iPod nano (1.Generation)

Das eigentlich ganz hübsche Gerät hatte ein Problem: Es zerkratzte quasi in dem Moment, in dem man es von der Kunststoffhülle befreite. Apple wurde zu Millionenzahlungen verklagt. Außerdem gab es gleich auch noch Probleme mit dem Akku, denn Apple dann teilweise tauschen musste.

Wo wir schon beim iPod nano sind, wer erinnert sich noch an den

5. iPod nano (5.Generation)

Keine Sternstunde der Präsentationen von Steve Jobs, als dieser sich in einer abstrusen Argumentation der Video-Funktionalität in den iPod nano verstrickte. Wer auch immer dafür verantwortlich war…

Und gleich noch einer hinterher:

6. iPod nano (7. Generation)

“Hey, packen wir doch iOS auch gleich auf den iPod nano, dann haben wir alles aus einem Guss” – “Nee, dann verkaufen wir ja keine iPod touch mehr” – “Okay, dann machen wir halt ein Touch-Interface, aber in hässlich!”. So ähnlich wird vermutlich die Produktbesprechung dieses Highlights des Interfacedesigns abgelaufen sein.

Aber bleiben wir noch ein bisschen bei der Musik und erinnern uns an

7. Das Motorola ROKR

Zwar kein Apple-Produkt, aber dennoch eine Kooperation, die unter Steve Jobs eingetütet wurde. Man nehme: ein eigentlich ganz gutes Telefon allerdings mit viel zu schwachem Prozessor und zu wenig Platz und verpasse diesem eine iTunes Anbindung und einen Fair-Play Chip. Was hat man dann? Richtig: Ein unsinniges Produkt, dass eigentlich niemand brauchen kann. Leider merkt man es Steve Jobs gleich an, wie toll er das Teil findet…

A propos Steve Jobs findet was toll:

8. MobileMe

Um es kurz zu machen. MobileMe war von Anfang an eine Katastrophe. Am Anfang brachen die Server zusammen, Daten synchronisierten nicht richtig, Daten verschwanden und die Verbindungsgeschwindigkeit war grauenhaft. Steve Jobs hat daraufhin wohl dem MobileMe Team zunächst vorgeworfen Apples Ruf zu zerstören um es anschließend größten Teils auszutauschen.

[Standpunkt] Der Brockhaus schlägt die letzte Seite zu…

Was sich letztes Jahr angekündigt hat, ist jetzt Wahrheit geworden. Die letzten Exemplare des Brockhaus sind Mitte August ausgeliefert worden und es wird auch keine Neuauflage mehr geben. Das bedeutet das Aus des namhaften Lexikons nach ~206 Jahren.

Nachdem ich in den letzten fünfzehn Jahren keinen Brockhaus mehr besessen oder benutzt habe, möchte ich hier nicht in den Pathos verfallen, dass ein Stück Geschichte gestorben ist. Manche Institutionen werden einfach von der Zeit eingeholt und nicht mehr gebraucht.

Zu seiner Zeit war der Brockhaus eine Revolution. Er wollte kein Nachschlagewerk für Wissenschaftler, sondern für alle Bürger zu sein. Diese Funktion übernimmt inzwischen wohl die Wikipedia, vielleicht auch deshalb, weil der gemeine Bürger vermutlich keine >2.000,- EUR für ein Lexikon setzen wollte.

Doch der Brockhaus hat noch etwas anderes geboten: Einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Diese Funktion entfällt nun weitgehend.

Und obwohl ich in den letzten fünfzehn Jahren weder einen benutzt oder auch nur besessen habe, wird er mir schon irgendwie fehlen, der Brockhaus.

[Blick über den Tellerrand] Die Fuji X-T1 aus der Sicht eines D800 Nutzers

Das ein oder andere Mal wird mal als Nutzer einer “Semi-professionellen” Spiegelreflex-Kamera schon auf die Probe gestellt. Wenn man z.B. mit rund 5kg Ausrüstung bei 30° durch die Innenstadt von Rom pilgert oder ein Wochenende auf einer Berghütte angesagt ist.

In diesen Momenten schielt man dann auf die Freunde mit den kleinen Kompakten oder spiegellosen Systemkameras und fragt sich, ob das nicht auch reichen würde.

Ich hatte jetzt vor Kurzem die Gelegenheit, den aktuell wohl interessantesten Vertreter der Spiegellosen zu testen. Die FujiFilm X-T1 mit dem 18-55/2.8-4.0 Objektiv. “[Blick über den Tellerrand] Die Fuji X-T1 aus der Sicht eines D800 Nutzers” weiterlesen

[Kurztest] Transcend SDXC UHS-I U3 Extreme in der D800

Gerade ist mir die neue Transcend UHS-I U3 Extreme in die Hände gefallen. Da bot sich natürlich ein kurzer Test in der D800 an. Die Karte verspricht vollmundig eine Schreibgeschwindigkeit von 85MB/s und eine Lesegeschwindigkeit von 95MB/s. Natürlich steht auf der Verpackung ein kleines “bis”…

Das ist auch richtig. Denn in der D800 komme ich beim besten Willen (und auch bei mehrmaligem Testen) auf gerade mal 35MB/s und damit nicht einmal auf die Hälfte der angegeben Maximalwerte…

Preislich liegt die Karte mit ~41€ nur unwesentlich unter der schnelleren SanDisk SDHC Extreme, die mit >41MB/s liegt.

Insofern eindeutlich keine Empfehlung für diesen Preis…

Eine Übersicht gibt’s in meiner Vergleichstabelle der Speicherkarten in der D800

[Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two…

Ich hatte bisher zwei Stative im Einsatz. Ein klassisches Manfrotto 190er in Alu und ein kleines Gitzo G1027 aus Carbon. Die Idee war, das Manfrotto als Allrounder dabei zu haben, wenn ich nicht auf das Gewicht schauen muss und das Gitzo als Reisestativ für’s leichte Gepäck zu verwenden. Hört sich schlüssig an, ist es aber nicht. In den letzten paar Jahren hatte ich eigentlich immer nur das Gitzo dabei, dass mir bei vielen Gelegenheiten mit seinen ~125cm Arbeitshöhe schlicht zu klein und bei Aufbauten mit D800, 70-200 und Blitz einfach oftmals zu wackelig war. “[Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two…” weiterlesen