[Zubehörtest] EyeFi mobi pro 32GB in der D800

IMG_1977Wer mit einer D-SLR unterwegs ist kenn es vielleicht. Ab und zu fehlt einem die Möglichkeit, die Bilder direkt aus der Kamera zu verschicken. Inzwischen gibt es ja einige Kameras mit eingebautem WLAN, meine D800 zählt aber leider nicht dazu. Und da Apple unverständlicherweise den Kamera-Adapter auf das iPad beschränkt, schiele ich immer mal wieder zu den EyeFi Karten rüber, die seit einigen Jahren eine WLAN-Anbindung für Kameras aller Art versprechen.

Die neuste Variante ist die EyeFi mobi Pro mit 32GB. EyeFi hat damit das neue Sortiment nach oben abgeschlossen und bieten nun wieder eine Speicherkarte, die eine Unterstützung für RAW-Bilder bietet und mit 32GB ausreichend Speicherkapazität für ausreichend Bilder bietet.
Doch wie schlägt sich die neue EyeFi im Alltagstest?

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[Kurztest] Sandisk Extreme Pro 260MB/s in der D800

IMG_1976Seit einiger Zeit hat SanDisk mit der Extreme Pro 280MB/s eine Karte der neuen UHS-II Klasse im Programm. Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit, die Karte in meiner D800 zu testen. Auch wenn die D800 keine offizielle UHS-II Unterstützung aufweist, war ich gespannt, was die neue Karte in der alten D800 leistet…

Aber um es kurz zu machen: Nichts. Die 280MB/s Karte ist nicht nur nicht schneller als die „ältere“ UHS-I Variante mit 95MB/s Nennwert, sie ist insgesamt sogar langsamer.

Liefert die 95MB/s Variante netto rund 40MB/s in der D800, sind es bei der Variante mit 280MB/s nur noch 30MB/s. Vermutlich ist die „Kompatibilitätsschicht“ zu älteren UHS-I Kameras einfach nicht so ausgeprägt als bei den älteren Karten, die speziell für diesen Zweck optimiert sind.

Wer sich also die Hoffnung gemacht hat, zumindest einen Teil der 280MB/s nutzen zu können, wird leider enttäuscht…

Einen Überblick weiterer Kartengeschwindigkeiten gibt’s hier…

[Blick über den Tellerrand] Die Fuji X-T1 aus der Sicht eines D800 Nutzers

Fujifilm X-T1Das ein oder andere Mal wird mal als Nutzer einer „Semi-professionellen“ Spiegelreflex-Kamera schon auf die Probe gestellt. Wenn man z.B. mit rund 5kg Ausrüstung bei 30° durch die Innenstadt von Rom pilgert oder ein Wochenende auf einer Berghütte angesagt ist.

In diesen Momenten schielt man dann auf die Freunde mit den kleinen Kompakten oder spiegellosen Systemkameras und fragt sich, ob das nicht auch reichen würde.

Ich hatte jetzt vor Kurzem die Gelegenheit, den aktuell wohl interessantesten Vertreter der Spiegellosen zu testen. Die FujiFilm X-T1 mit dem 18-55/2.8-4.0 Objektiv. [Blick über den Tellerrand] Die Fuji X-T1 aus der Sicht eines D800 Nutzers weiterlesen

[Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two…

Meine AuswahlIch hatte bisher zwei Stative im Einsatz. Ein klassisches Manfrotto 190er in Alu und ein kleines Gitzo G1027 aus Carbon. Die Idee war, das Manfrotto als Allrounder dabei zu haben, wenn ich nicht auf das Gewicht schauen muss und das Gitzo als Reisestativ für’s leichte Gepäck zu verwenden. Hört sich schlüssig an, ist es aber nicht. In den letzten paar Jahren hatte ich eigentlich immer nur das Gitzo dabei, dass mir bei vielen Gelegenheiten mit seinen ~125cm Arbeitshöhe schlicht zu klein und bei Aufbauten mit D800, 70-200 und Blitz einfach oftmals zu wackelig war. [Zubehörtest] Reise-Stative – Leicht, stabil und billig? Choose two… weiterlesen

[Kurztest] ChromeCast HDMI – One to cast them all?

1926181_10202792277783389_260075274_oAuch wenn ich recht ordentlich mit Apple TVs ausgestattet bin, lohnt sich ab und zu der Blick über den Tellerrand in andere Systeme. Daher hab ich mir vor kurzem den ChromeCast von Google geshopt.

Der kleine Stick kostet um die 30-35€ und soll Teil der „Wohnzimmer-Offensive“ von Google/Android sein.

Nach einer Woche gelegentlicher Nutzung eine kurze Zusammenfassung…

Disclaimer: Ich schreibe hier aus der Sicht des Apple-Nutzers. Ich habe keinerlei Android-Geräte im Haus und kann daher nicht berichten, wie sich die Nutzung mit einem Android Tablet/Telefon verhält!

Die Einrichtung

Der ChromeCast muss  zunächst mit dem Netz verbunden werden. Google verlässt sich hier voll und ganz auf WiFi. Bluetooth ist – zumindest für die Einrichtung – wohl nicht an Bord, ebensowenig ein LAN-Anschluss. Die Einrichtung ist einigermaßen einfach.

  • ChromeCast an HDMI und USB (Strom) anschließen
  • App auf’s iPhone laden
  • iPhone ins WLAN des ChromeCast bringen
  • App starten und Daten des Haus-WLANs eintragen

Im Laufe des Prozesses läd der Stick auch gleich die aktuelle Version der Software runter. Daher dauerte der Prozess bei mir ca. 15min.

Was kann der ChromeCast?

Der kleine Stick ist (bis jetzt) ausschließlich als Empfänger von Medien von anderen Endgeräten gedacht. Das heißt, er hat derzeit keinerlei App-Speicher oder andere „Intelligenz“ an Bord. Er kann nicht über eine Fernbedienung (oder HDMI-CEC) gesteuert werden, sondern ist voll und ganz auf eine „höhere Macht“ in Form einer App auf einem mobilen Endgerät angewiesen.

Das bedeutet auch, die App muss den ChromeCast unterstützen. Bei mir beschränkte sich das derzeit auf Plex , YouTube und Watchever. Amazon Instant Video bleibt derzeit (noch?) außen vor.

Leider (aber offensichtlich) kann der ChromeCast auch nicht als Airplay-Empfänger dienen. Das bedeutet, dass auch die internen iOS Apps (Bilder, Video, Musik) keine Daten an den Stick schicken können. Schade.

Fazit…

Der ChromeCast ist vor allem eins: Billig. Mit unter 35,- EUR reisst er kein großes Loch in die Kasse. Allerdings ist sein Nutzen begrenzt. Jegliches Abspielen von Medien muss durch ein Endgerät initiiert werden. Der Stick selbst, kann nicht „gesteuert“ werden und hat auch keinerlei direkte Anbindung an Plex- (oder DLNA-) Server an Bord, ebenso wenig kann er direkt auf Google Play Music, Videos usw. zugreifen.

Und gerade hier hätte ich von Google mehr erwartet. Denn hier liegt die schwäche des Apple TV, der sich komplett auf die eigene Infrastruktur verlässt und keinerlei alternative Medienserver zulässt, es sei denn, man verlässt sich auf dubiose Hacks.

Der ChromeCast ist sicherlich eine Überlegung für alle, die nur mal eben ein YouTube-Video auf den Fernseher bringen wollen oder Filme von den derzeit unterstützen Diensten (Maxdome, Watchever, Plex) anschauen wollen und dabei kein Problem haben, dass alles von einem Smartphone oder Tablet aus gesteuert wird.

Er ist nichts für Leute, die bereits einen Apple TV haben, in der Apple-Welt leben oder eine eigenständige „Set-Top-Box“ suchen, die ohne ein Smartphone/Tablet sondern einfach mit einer Fernbedienung auskommen soll.

[Zubehörtipp] One to connect them all! – LTE-WLAN Router Huawei E5776

Huawei E5776Um die ruinösen Preise der Telekom für das Datenroaming im Ausland zu vermeiden, hole ich mir eigentlich vor längeren Aufenthalten außerhalb des heimischen Netzes eine Prepaid-Datenkarte des Aufenthaltsland. Und um mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Internet zu verbinden stecke ich die dann in eine MiFi Hotspot.

Bisher tat bei mir ein Trekstor-gelabelter Huawei E5 WLAN Hotspot seinen Dienst. Zuverlässig, relativ ausdauernd und einigermaßen schnell. Allerdings ohne in den Genuss von 4G/LTE zu kommen.

Dafür hab ich mir jetzt einen neue „Mobile WiFi Hotspot“, den Huawei E5776 besorgt.  [Zubehörtipp] One to connect them all! – LTE-WLAN Router Huawei E5776 weiterlesen