[Energiesparen] LED-Ersatz für E14 Reflektorlampen *UPDATE* +Kerzenlampen

20130821-223012.jpgIch habe vor kurzem bereits mal über LED-Ersatz für meine Halogenstrahler berichtet und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nun ist mir eine E14 Reflektorlampe in der Küche kaputt gegangen und ich hab mich auch hier nach einem Ersatz durch eine LED Leuchtmittel umgesehen.

Leider ist die Auswahl an Lampen mit diesem Sockel und in dieser Form noch recht übersichtlich. Sowohl in unseren örtlichen Baumärkten, als auch im Internet gibt es hauptsächlich recht hässliche Vertreter, die im Grund eine GU10 Lampe mit einem Adapter sind. Da meine Strahler in der Küche recht offen an der Decke hängen, kamen dieser Augenbeleidigungen für mich nicht in Frage.

Glücklicherweise stieß ich dann auf die Lighting EVER R50 Rückstrahler LED mit E14 Sockel. Obwohl meine bisherigen Erfahrungen mit Lighting Ever eher durchwachsen waren, hab ich mir vier dieser Lampen bestellt. Kostenpunkt 11,- EUR pro Lampe über amazon.de

Um es kurz zu machen: Die Lampen sind absolut klasse.

  • Die Form entspricht genau der von herkömmlichen Reflektorlampen
  • Die Licht-Temperatur ist – wie beschrieben und gehofft – warmweiß. Ich habe im direkten Vergleich keinen Unterschied zu meinen Glühlampen feststellen können
  • Die Lampe ist sehr hell. Mit ihren 5W (lt. amazon.de) bzw. 6W (laut Verpackung) ist sie spürbar heller als die ersetzte 40W Glühlampe.

Das hat mich bei einem Preis von 11,- EUR echt überrascht.

Zwei kleine negative Punkte sind mir allerdings auch aufgefallen.

  1. Die Lampe strahlt deutlich Wärme ab. Zwar kein Vergleich zu Glühlampen, allerdings spürbar mehr als meine GU10-Strahler.
  2. Eine Abstrahlung nach hinten – wie bei den Reflektoren normalerweise üblich – wird durch die Fassung verhindert. Bei mir kein Problem, da ich die Lampen als Arbeitsflächen-Beleuchtung benutze, bei anderen Anwendungen kann das allerdings für eine unschöne Lichtverteilung sorgen…

Fazit:

Alles in Allem sind die Lighting EVER für mich eine schöne Alternative zu Glühlampen. Das Licht ist angenehm warm, ohne ins Gelbe abzudriften, die Helligkeit ist hoch (vielleicht auch durch die fehlende Abstrahlung nach hinten und zur Seite) und der Preis ist auch noch angemessen. Insofern: Kauftipp!

[Update vom 24. August]

Ich habe heute auch noch eine “normale” E14 LED in Kerzenform mit 3W von Lighting Ever bekommen. Auch hier trifft der Bericht im Grunde zu. Die Lampe ist sehr hell und angenehm warm. Der untere Teil der Lampe ist aus Keramik, was eine Abstrahlung zur Fassung verhindert und eine leicht andere Ausleuchtungscharakteristik wie normale Kerzen-Glühlampen hat. Mit 8,- EUR ist die Lampe ebenso günstig wie die Reflektorversion. Lighting Ever fängt langsam an, mir Spaß zu machen!

[Zubehörtipp] Buffalo MiniStation Thunderbolt *UPDATE*

Bildschirmfoto 2013-08-13 um 09.36.30Wenn ich mit meinem MacBook Air im Urlaub unterwegs bin, nutze ich bisher eine Western Digital My Passport Studio als Backup-Platte. Da ich hier auch Bilder sichere, war mir die Anbindung per USB 2 eigentlich immer zu langsam. Leider unterstützt mein MacBook aber noch kein USB 3, weshalb die große Anzahl von diesen schnellen und günstigen externen Platten ausscheidet.

Die Liste der Thunderbolt-Platten war bisher sehr kurz. Neben den hässlichen Lacie-Platten in 1TB HDD und 120GB/256GB SSD gab es eigentlich nur eine Adapterlösungen von Seagate und ein paar Thunderbolt 2.5″ RAID-Gehäuse.

Da ist mir vor kurzem die Buffalo MiniStation Thunderbolt ins Auge gesprungen. Die MiniStation hat eine USB3 und eine Thunderbolt-Schnittstelle und kommt in 500GB/1TB HDD und als 256GB SSD. Die kleinste kostet dabei gerade mal ~110,- EUR.

Und das Beste: Die Platten kommen allesamt mit einem Thunderbolt-Kabel (0,5m), das allein schon gute 30,- EUR kostet.

Ich konnte hier die 256GB SSD Variante und die 500GB HDD Variante testen. Die Geschwindigkeiten der HDD-Variante sind mit 105MB/s Schreiben und 108MB/s lesen etwa doppelt so schnell wie meine Western Digital My Passport über Firewire 800 (49MB/s schreiben, 65MB/s lesen).

Richtig auftrumpfen kann aber die SSD-Variante mit sage und schreibe 250MB/s schreiben und 370MB/s lesen. Das ist schneller als meine interne SSD im MacBook mit 250/260MB/s…

Fazit:

Die Buffalo MiniStation Thunderbolt kommt als schicke und schnelle kleine Platte daher. Sie ist als HDD ordentlich und als SSD sehr schnell. Das mitgelieferte Thunderbolt-Kabel ist eine feine Geschichte, die nochmals Geld spart. Die SSD Version ist allerdings recht teuer.

Hier können Bastler evtl. noch Geld sparen. Die Platte ist einigermaßen schnell zerlegbar, da das Oberteil in die Aluschale leicht eingeklebt ist. Wer also die 500GB HDD Variante kauft und die Platte durch eine SSD ersetzt, bekommt für ca. 250,- EUR (110,- EUR Buffalo + 140,- EUR 256GB SSD) einen superschnellen, externen Speicher…

Eindeutig ein Kauftipp!

[Update vom 20.08.2013]

Ich konnte sowohl die HDD-, als auch die SSD-Version an einem neuen MacBook Pro mit USB 3 testen. Wie erwartet sind beide Varianten an USB 3 genauso schnell wie an Thunderbolt. Die Werte sind mit 250MB/s lesen und 370MB/s schreiben für die SSD und 100MB/s lesen, 100MB/s schreiben für die HDD identisch. Der Flaschenhals ist hier eindeutig die Platte/SSD, nicht der Bus.

[Bastelei] Da back mir doch einer ein Logicboard!

Logicboard im OfenHeute ist was dramatisches passiert: Mein treues, altes MacBook Air tat nicht mehr! Es hat sich einfach ausgeschalten… Ohne Warnung! Und beim Einschalten war statt dem bekannten, wohligen Brummton drei kurze Pieptöne die sich wiederholten zu hören… Eine kurze Recherche hat ergeben: RAM kaputt bzw. der Mac kann nicht mehr auf den Arbeitsspeicher zugreifen…

Im Normalfall würde das bedeuten, einfach den Arbeitsspeicher zu tauschen. Beim MacBook Air ist dieser aber fest mit der Hauptplatine verlötet. Da ist nix mit austauschen.

Kurz war ich schon im Apple Store und hab mich auf ein ~1.000,- € Loch in der Haushaltskasse eingestellt, da gab ich Google noch mal eine Chance. Und siehe da: 1. Mein Problem ist bekannt und 2. es gibt eine Lösung: Die Hauptplatine backen…  Weiterlesen

[Vergleichstest] CF/SD Speicherkarten in der D800 [Update, 27.02.2014]

Die D800 stellt mit den 36MP und den entsprechend großen Dateien ganz besondere Anforderungen an die Speicherkarten. Hier mal ein kleiner Vergleich verschiedener SD und CF-Karten…

Update 10.01.2014: Sandisk Extreme Pro 160MB/s ergänzt.
Update 20.02.2014: Sandisk Extreme 120MB/s ergänzt.
Update 20.02.2014: Sandisk Extreme Plus 80MB/s ergänzt.

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[Kurztest] Drobo 5d – One last chance (feat. LaCie / Western Digital Thunderbolt)

originalNachdem mein altes MacPower RAID-Gehäuse immer mehr Fehler zeigt und beim starten immer mal wieder zickt, war es Zeit, mal wieder auf die Suche nach einer Dateiablage für meine Medien zu gehen.

Meine Suche war ein externes Gehäuse mit 4 oder 5 Einschüben, die Möglichkeit ein RAID5 zu bilden und – wenn möglich – einen Thunderbolt-Anschluss. Da ich vier tadellose 2TB Platten (WD20EARX) habe, sollte es zudem ein leeres Gehäuse ohne Platten sein. Weiterlesen

[Basteltipp] DIY – Apple Fusion Drive bei älteren Macs nachrüsten

Als Apple vor kurzem neben dem neuen iPad mini auch noch neue Mac minis und iMacs vorgestellt hat, wurde auch kurz eine Technik namens “Fusion Drive” präsentiert. Dabei handelt es sich um eine Verknüpfung zwischen einer SSD und einer konventionellen Festplatte die – ohne große Kosten – das Beste aus beiden Welten verbinden soll: Die Geschwindigkeit einer SSD mit dem kostengünstigen Speicherplatz einer HDD. Weiterlesen

[Zubehörtipp] TP-Link WLAN/UMTS Router TP-Link TL-MR3020

Ich musste dieses Jahr einige Male in Hotels übernachten. Grundsätzlich kein Problem, wäre da nicht die teilweise seltsamen Regeln/Preise, die Hotels ihren Gästen für die WLAN-Nutzung auferlegen. Und sogar wenn das Hotel ein kostenloses WLAN anbietet (oder einen T-Mobile Hotspot eingerichtet hat) bleibt oftmals ein Problem: Mit einem Zugang kommt jeweils nur ein Gerät ins Internet… Weiterlesen

[Energiesparen] Es werde Licht! Halogenlampen durch LEDs ersetzen

[Update, 04.02.2014: Es gibt einen neuen "König" der LEDs]

Mir sind kürzlich zwei meiner Hochvolt-Halogenstrahler im Büro kaputt gegangen. Grundsätzlich kein Problem. Ab in den Baumarkt, Strahler gekauft, ausgetauscht und gut ist. Wenn da nicht die Mischung aus Neugier gepaart mit einer Priese Energiesparwille und einem guten Stück Nerdigkeit wäre. Daher wollte ich keine übliche 35/50W Halogenlampe mehr haben, sondern diese neuen, modernen LED Lampen. Und da fängt das Problem auch schon an.

Zunächst steht der Preis dem Vergnügen ein gutes Stück im Wege. Zwischen acht und 30 EUR wollen die Hersteller der kleinen Energiesparer für ihre Strahler haben. Für acht EUR bekommt man bei amazon gut und gerne fünf handelsübliche Halogenstrahler. Aber taugen die etwas? Weiterlesen

[Speichersystem] Giving up on the Drobo …

Ich gebe offen zu, ich war ein Fan von Drobos. Als ich den kleinen Speicherfresser zum ersten Mal gesehen habe, war ich begeistert. Das ganze System, von der Verpackung über die Einrichtung bis hin zur Nutzung war irgendwie “Apple-like”.

Ich hab mir daher trotz des hohen Preises anfang letzten Jahres erst einen kleinen Drobo, danach dazu noch einen Drobo S gekauft und war auch am Anfang absolut begeistert und zufrieden damit. Ich hatte den Drobo S direkt am Mac als Ablageort meiner iTunes Bibliothek, und den kleinen Drobo als Backupsystem im Keller, das ich bei Bedarf kurz an den Mac steckte, um per ChronoSync die Mediendateien zu kopieren. Gut zurecht kam ich auch mit der geringen Geschwindigkeit des Drobos, die trotz FW800 schon deutlich hinter der anderer Speicherlösungen zurückblieb. Weiterlesen